• 21 Tage
    Widerrufsrecht

    Prüfen Sie die gekauften Produkte 21 Tage ohne Risiko!

  • kostenlose
    Rücksendung

    Eine Rücksendung ist für Sie bei Widerruf kostenlos.

  • Gratis Versand
    ab 140 € *

    Ab 140 € Bestellwert versenden wir Ihre Bestellung innerhalb Deutschland und Österreich versandkostenfrei!*

  • -10 % Rabatt mit
    dem Bonussystem

    Erhalten Sie im Rahmen des Loesdau-Bonussystems bis zu 10 % Rabatt auf Ihre Bestellung!
    mehr Informationen »

Teil 3: Die zweite Grundübung der Bodenarbeit

Bodenarbeit mit Sabine Ellinger

Für die zweite Grundübung der Bodenarbeit brauchen wir lediglich ein Knotenhalfter, einen Führstrick sowie einen Stick mit Schlag.

Die zweite Grundübung

Ziel der zweiten Grundübung ist es, dass Pferde lernen, permanentem Druck zu weichen. „Eigentlich ist es ein natürlicher Reflex der Pferde, gegen den Druck zu gehen“, erklärt Sabine Ellinger. Allerdings ist es in der Ausbildung von Vorteil, das Pferd weicht dem Druck. „Es ist einfach praktisch, wenn ein Pferd beispielsweise auf Druck den Kopf senkt, zur Seite geht oder nach hinten weicht.“

Dabei gibt es für das Pferd sechs Richtungen: rechts – links – vor – zurück – oben – unten.

Zuerst soll nun die Vorhand verschoben werden. Dabei wird der Stick hinter der Ganasche positioniert. Üben Sie solange ansteigenden Druck aus, bis das Pferd reagiert. Dann lassen Sie sofort mit dem Druck nach.

Dabei gilt es 4 Druckstufen zu beachten:

  1. Die Haut wird berührt.
  2. Der Druck reicht bis ins Unterfettgewebe.
  3. Jetzt reicht der Druck bis in den Muskel hinein. Das ist zwar etwas unangenehm, aber das Pferd lernt schnell: Wenn es weicht, lässt der Druck nach.
  4. Die 4. Druckstufe ist auf dem Knochen spürbar. Diese Druckstufe ist leider manchmal notwendig.

Hat das Pferd gelernt auf Druck die Vorhand zu verschieben, können immer mehr Schritte abgefragt werden, bis hin zu einer ganzen Drehung. Weicht ein Pferd nach vorne aus, wird die Vorwärtsbewegung durch Schütteln des Seils gestoppt. Üben Sie diese Übung immer auf beiden Händen. Richtig ausgeführt kreuzt das äußere Vorderbein das innere.

Bei der Hinterhand wird die Übung ähnlich ausgeübt, was die Druckstufen angeht. Setzen Sie den Stick unterhalb der Hüfte an. Das ist ein guter Winkel. Ziel ist, dass das innere Hinterbein über das äußere Hinterbein übertritt. Dadurch weicht das Pferd auf der Hinterhand um die Vorhand. Während der gesamten Übung sollte das Pferd mit dem Kopf bei Ihnen bleiben.

Beherrscht das Pferd das weichen der Hinterhand, wird es irgendwann auch lernen, nur dem Druck Ihrer Hände zu weichen. Wenn Sie so die Vorhand verschieben wollen, legen Sie eine Hand an den Pferdekopf und die andere Hand an die Schulter. Auch jetzt halten Sie wieder die Druckstufen ein und kommen mit kleinen Schritten zum Erfolg. Vergessen Sie nicht zu loben!

» Mehr Videos auf unserem YouTube-Channel

Bleiben Sie auf dem Laufenden!