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Teil 6: Die fünfte Grundübung der Bodenarbeit

Bodenarbeit mit Sabine Ellinger

mehr zur Bodenarbeit

Für die fünfte Grundübung der Bodenarbeit brauchen Sie ein Knotenhalfter, einen Führstrick sowie einen Stick mit Schlag.

Die fünfte Grundübung

Bei der fünften Grundübung der Bodenarbeit bewegt sich das Pferd auf einer Kreislinie. Mit Longieren hat die Übung jedoch nichts zu tun. Es geht darum, dass das Pferd lernt, selbständig Richtung und Gangart zu halten, ohne weiteren Einfluss zu nehmen. Die Übung beginnt Sabine Ellinger damit, dass sie das Pferd am Führstrick zunächst etwas rückwärts treten lässt. Danach schickt sie es in eine Richtung. „Das mache ich mit der richtungsweisenden Hand.“ Reagiert das Pferd noch nicht, rät Sabine Ellinger, den Stick zu Hilfe zu nehmen. Den Stick sollten Sie dabei auf die Schulter und nicht auf die Hinterhand richten, denn dann dreht das Pferd die Hinterhand weg.

Handwechsel: Kehrtvolte auf der Zirkellinie

Das Pferd geht nun auf einem Zirkel um den Menschen herum, der sich nicht mit dreht. Er bleibt entspannt in der Mitte stehen und gibt das Seil von einer Hand in die andere. Einen Handwechsel machen Sie mit Hilfe einer Kehrtvolte auf dieser Zirkellinie. Dabei warten Sie, bis sich das Pferd auf Höhe der äußeren Schulter befindet, dann holen Sie über das Seil den Pferdekopf zu sich herein. Richten Sie jetzt den Stick auf die Schulter des Pferdes und weisen Sie ihm mit dem Arm die Richtung, in die es zu gehen hat. Falls Sie eine Übung beenden wollen, beugen Sie sich nach vorne und lassen die Hinterhand des Pferdes ausdrehen. Um das Pferd wieder auf den Zirkel zu schicken, richten Sie den Stick auf die Schulter. Um das Tier zu bremsen, schütteln Sie am Seil. Erschrickt das Pferd, richten Sie ihren Blick auf die Hinterhand. Wechselt es ungefragt die Gangart, dann schicken Sie es in der nächsthöheren Gangart weiter. „Die Pferde müssen auch merken, dass es nichts nutzt hinter dem Rücken des Menschen stehen zu bleiben“, so Sabine Ellinger.

Diese Übung geht auch ganz ohne Seil

Falls das Pferd einmal in das Seil treten sollte, kann das eine gute Übung sein, um Pferde auf Situationen vorzubereiten, bei denen es ähnlich zugehen kann. Beispielsweise, wenn ein Tier sich im Heunetz verfängt, ist es von Vorteil, wenn es ebenfalls nicht panisch reagiert. Für ein fortgeschrittenes Stadium können all diese Übungen dann auch ganz ohne Seil absolviert werden.

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