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Teil 9: Die achte Grundübung der Bodenarbeit

Bodenarbeit mit Sabine Ellinger

Für die achte Grundübung der Bodenarbeit brauchen Sie ein Knotenhalfter, einen Führstrick sowie einen Stick mit Schlag.

Die achte Grundübung

Ziel der achten Grundübung der Bodenarbeit ist es, das Pferd beim Führen problemlos auf seiner Position gehen zu lassen. „Eigentlich sollte es beim Führen so sein, als wenn gar keine Verbindung über einen Führstrick da wäre“, erklärt Sabine Ellinger und geht dann auf die unterschiedlichen Führpositionen ein.

Die klassische Führposition

Die klassische Führposition ist die Führposition, wie sie von der FN gelehrt wird. Bei dieser Übung gehen Sie neben der Schulter des Pferdes. Wenn das Pferd aufgezäumt ist, sollten Sie bei der klassischen Führposition die Zügel kurz halten. So können Sie das Pferd gut kontrollieren. Die klassische Führposition findet beispielsweise bei Zuchtschauen Anwendung, um ein Pferd zu präsentieren.

Die Führposition vor dem Pferd

Die Führposition vor dem Pferd wird beispielsweise bei der Bodenarbeit gebraucht. Bei dieser Art zu führen simulieren Sie die Position der Leitstute und demonstrieren ihre Führungsqualitäten. „Kommt das Pferd bei dieser Art zu Führen zu dicht auf, korrigiere ich den Abstand über das Schütteln des Seils“, sagt Sabine Ellinger.

Die Führposition auf Höhe der Kruppe

Hier gehen Sie neben dem Pferd bzw. schicken es auch einmal vorneweg, wenn es beispielsweise durch eine enge Gasse soll. Beachten Sie stets die Schlagbereitschaft der Hinterhand: es ist sehr wichtig, immer einen Sicherheitsabstand zu wahren.

Führen mit Hilfe von Energie

Pferde haben sehr feine Fühler und reagieren höchst sensibel auf Körperspannung und Energiefelder, die sie aufnehmen. Atmen Sie tief ein und machen Sie sich größer. So erzeugen Sie Energie, die Ihr Pferd aufnimmt und dann beschleunigt. Atmen Sie aus und fahren Energie herunter, wird auch das Pferd langsamer. Falls Ihr Pferd nicht gleich zu Beginn dieser Übung reagiert und beim Energie-runter-fahren nicht langsamer wird, schlagen Sie mit dem Stick vor ihm in die Luft. Diese Übung hat viele Vorteile. „Vor allem aber kann ich durch das Weniger-werden-lassen der Energie das Pferd durch parieren, ohne am Strick zu ziehen“, so Sabine Ellinger. Auch beim Reiten können Sie es einmal ausprobieren. Beschleunigen Sie über mehr Körperspannung. Fahren Sie Energie herunter im Sattel und entspannen sich, wird auch ihr Pferd langsamer.

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