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Weidezaun aufbauen

Weidezaun selber bauen? Aber sicher!

Im Sommer ist der Weidegang das Schönste für Pferde. Dieses Video gibt Ihnen eine Anleitung wie Sie einen stabilen Elektrozaun bauen, damit Sie und ihre Pferde die Weidezeit unbeschwert genießen können.

Das brauchen Sie für einen Elektrozaun

Im Video zeigen Sarah und Alex wie es gemacht wird. Zunächst brauchen Sie: Eckpfosten aus imprägniertem Holz, einen Vorschlaghammer, Weidezaunpfähle aus Kunststoff oder Fiberglas, Elektroband, jedoch bitte keinen Draht oder dünne Litze verwenden, Weidezaun-Isolatoren aus Kunststoff, Torgriffe für das Tor sowie ein Weidezaungerät mit Batterie oder Netzanschluss, Seilverbinder und Torisolatoren. Wahlweise können noch ein Zaun- und ein Blitzschutzschalter eingebaut werden.

So wird der Weidezaun stabil

Zuerst werden die Eckpfähle aus Holz in den Boden gerammt. Achten Sie dabei darauf, dass das untere Drittel des Pfahls gut im Boden verankert ist. Ein Zaun ist nur so gut wie seine Eckpfosten, da diese die meisten Zugkräfte aushalten müssen. In jedem Fall müssen sie der Zugkraft der gespannten Elektrobänder sowie der Kraft der Pferde, bei einem Versuch auszubrechen, standhalten. Achten Sie beim Zaunbau auch auf die Flucht, denn als weitere Regel gilt: je gerader der Zaun, desto stabiler.

Auf eine gerade Flucht achten

Zwischen die Eckpfosten kommen nun in gleichmäßigen Abständen von 4 m bis 7 m die Weidezaunpfähle aus Kunststoff. Sie haben spitze Enden und sind daher leicht in den Boden zu drücken. Eine gerade Flucht ist auch jetzt wichtig. Danach drehen Sie in die Holzpfosten die Isolatoren aus Kunststoff, durch die später das Elektroseil geführt wird. Die Isolatoren trennen das stromführende Seil vom Pfahl. Je nach Art des Seiles oder Bandes gibt es unterschiedliche Isolatoren. Nun wird das Elektroseil straff zwischen die Pfähle gespannt. Beginnen Sie am Eckpfosten. Dabei gilt: Je mehr Elektroleiter im Seil, desto besser. Im Video wird das Elektroseil Bison von Loesdau verwendet.

Auf die richtige Höhe kommt es an

Die Höhe der unteren Litze muss so hoch sein, dass Ponys nicht unter ihr durchkommen und die Pferde sich nicht mit ihren Hufen in ihr verfangen können. Mindesten zwei Reihen Band braucht Ihr Zaun. Besser sind drei, denn Pferdehaftpflichtversicherungen fordern einen Zaun mit drei Litzen. Im Schadensfall zahlen sie nur, wurde der Zaun möglichst korrekt und ausbruchsicher aufgebaut ist. Die Höhe der oberen Litze richtet sich nach der Größe der Großpferde auf der Weide. 0,8mal die Widerristhöhe des größten Pferdes gilt als Faustregel. Sie sollte jedoch mindestens 1,20 m betragen.

Unbedingt Verbinder verwenden

Ist ein Elektroseil komplett abgewickelt, sollte das nächste nicht einfach daran geknotet werden. Besser Sie verwenden dafür spezielle Seilverbinder. Legen Sie die beiden Seilenden im Verbinder stets über Kreuz und ziehen Sie die Muttern beim Verschließen des Verbinders stramm an. So ist eine feste, stromdurchlässige Verbindung der beiden Elektroseile gewährleistet. Stellen Sie sicher, dass das Elektroband des Zaunes deutlich sichtbar, straff gespannt und gut leitend ist. Entfernen Sie daher Gras oder Bewuchs unter dem Zaun regelmäßig.

Fehlen noch: Tor und Strom

Für das Tor aus Seil des Zaunes, das mindestens 3 m breit sein sollte, werden zwei Holzpfosten an jeder Seite aufgestellt. Im Video wird das Flexigate-System mit selbstaufziehendem Seil verwendet. Zum Einhaken der Torgriffe werden Torisolatoren benutzt. Nun fehlt nur noch das transportable Weidezaungerät. Im Video wird ein mit Batterie betriebenes Gerät benutzt. Als Richtlinie gilt, je mehr Ampèrestunden (AH) ein Gerät hat, desto länger hält die Batterie durch. Beachten Sie beim Anschließen der verschiedenen Kabel die Farbmarkierungen. Ein Weidezaungerät sollte auch gut geerdet werden, denn nur dann ist gewährleistet, dass beim Berühren des Seils ein Stromschlag erfolgt. Benutzen Sie auch bei sandigem oder steinigem Boden längere Erdstäbe.

Richtige Leistung des Weidezaungeräts

Für die Zaunlänge, die das Gerät mit Leistung abdecken kann, teilen Sie die angegebene Zaunlänge durch die Anzahl der zu speisenden Elektrobänder und ziehen davon die Hälfte als Abschlag von bewuchs ab. Testen Sie, bevor Sie Ihre Pferde auf die neue Weide lassen, ob der Stromkreislauf funktioniert. Verwenden Sie dafür einen Stromprüfer. Und bitte kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Zaun – damit die Weidezeit für Sie und Ihre Pferde die schönste bleibt.

Bleiben Sie auf dem Laufenden!